Freitag, 29. April 2016

Parlamentskreis Tierschutz: Tierheime und Tierhalterfachkunde stärken

Gestern fand im Deutschen Bundestag die zweite Sitzung des Parlamentskreises Tierschutz statt. 
 
Neben der Forderung nach mehr staatlicher Hilfe für Tierheime wurde auf der Sitzung, an der Politiker aller Bundestagsfraktionen teilnahmen, eine Verbesserung der Tierhalterfachkunde gefordert, um Spontankäufen und unsachgemäßer Haltung insbesondere von exotischen oder gefährlichen Tieren entgegenzuwirken: Parlamentskreis Tierschutz fordert Verbesserung der finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland
 
In der Meldung der SPD-Bundestagsabgeordneten Christina Jantz-Herrmann heißt es dazu konkret:
Um die Kenntnisse im Umgang mit Tieren zu steigern, bedarf es eines umfangreichen Angebots an sachdienlichen Informationen für künftige Besitzer*innen, die sich dann sicher auch positiv auf die Kaufentscheidung oder eben den Verzicht eines Kaufes auswirken. Solch ein Fachkundenachweis würde dazu beitragen, dass die nötigen Kenntnisse vorhanden sind, um ein Tier fach- und artgerecht zu halten.
Die Schaffung eines „Tierführerscheins“ wird von verantwortungsbewussten Tierhaltern und Tierschützern schon lange gefordert. Dass der Parlamentskreis Tierschutz einen solchen nun ebenfalls fordert, ist sehr zu begrüßen, zumal damit wohl den meisten negativen Einzelfällen innerhalb der Heimtierhaltung begegnet werden könnte und ideologische Verbotsforderungen vom Tisch gewischt würden. Auch Positivlisten wären dann unnötig, wenn die Tierhalterfachkunde gefördert würde. Hoffen wir mal, dass die Damen und Herren Abgeordneten die Stärkung der Tierhalterfachkunde nicht nur fordern, sondern das Parlament diese auch umsetzen wird.
 

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