Sonntag, 23. November 2014

Neues Wahlplakat von NRW-Umweltminister Remmel aufgetaucht! (Satire)

Johannes Remmel, der Umweltminister von Nordrhein-Westfalen, zeigt in letzter Zeit bei den Überlegungen zu neuen Gesetzen eine perfide Doppelmoral, die auf einem neuen Wahlplakat für die nächste Legislaturperiode ganz unverfroren zum Vorschein kommt:


Einerseits tritt der Umweltminister vor die Kameras, um sich zur Reform des Jagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen zu äußern, welches den Abschuss von wildernden Hauskatzen verbieten soll. Sehr zum Ärger von Jägern und Leuten, die sich dem Natur- und Artenschutz verschrieben haben. Denn jede streunende Hauskatze dezimiert nicht nur geschützte Kleinsäuger, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose, sondern tritt in direkte Nahrungskonkurrenz zu einheimischen Raubtieren wie z.B. der Wildkatze. Dieser natur- und artenschutzrechtliche Skandal wird ausgelöst durch verantwortungslose Leute, die ihre Haustiere ohne Aufsicht / Leine in der Natur herumwildern lassen, weil sie selbst nicht in der Lage sind, diesen sozialen Säugetieren in den eigenen vier Wänden ein angemessenes Territorium und Abwechslung im Rahmen von intensiver Beschäftigung zu bieten. Sollen sich solche Leute doch lieber ein Reptil anschaffen! Ich kenne Leute (die man auch ständig in TV-Formaten wie „Hundkatzemaus“ sieht), die meinen, ihrer Katze nur den Zutritt in ein einziges Katzenzimmer der Wohnung gewähren zu müssen und die Katze, sobald sie mangels Beschäftigung die Tapeten und Möbel zerfetzt, als Freigängerkatze deklarieren und in die Natur entlassen, wo sie sich austoben kann und dies, sehr zum Schaden der einheimischen Fauna, auch tut. In manchen Foren liest man sogar: „Ich halte meine Freigängerkatze artgerecht, weil ich wohne hier direkt am Rande eines Naturschutzgebietes.“
*Kopf auf Tischplatte schlägt*
Jäger haben ganz einfach die Pflicht unsere Artenvielfalt zu bewahren und einen solchen von Menschen geschaffenen und damit unnatürlichen Einfluss zu unterbinden. Ich bin zwar kein Jäger, aber trotzdem solidarisiere ich mich mit jedem Jäger, der unsere Natur von einem wildernden Haustier (egal ob nun Hund oder Katze) befreit.


Der Abschuss von Haustieren wird jedoch von der allgemeinen Bevölkerung als brutal empfunden, die das Leben einer süßen Hauskatze über das Leben von ihnen unbekannten Wildtieren stellt. Die Tierrechtslobby springt natürlich auf dieses Zug auf. Ebenso leider populistische Politiker wie Johannes Remmel, der in den Medien Aussagen tätigte wie: „Jede abgeschossene Katze ist ein familiärer Verlust für die Besitzer.“ Ach wie romantisch. Dann sollen diese Familien ihre Haustiere eben im Haus lassen und sich vernünftig mit ihnen beschäftigen, dann gibt es die ganze Diskussion erst gar nicht. Jedes durch eine Katze getötete Wildtier ist ein enormer Verlust für die einheimische Fauna! Aber das ist ja eben nicht so brutal und barbarisch, wie der Abschuss einer „harmlosen“ Hauskatze. Ein grüner Umweltminister kann sich dadurch natürlich sehr gut in den Medien profilieren und Rückendeckung von der naturentfremdeten Bevölkerung, der Tierrechtslobby und anderen Gutmenschen erfahren.

Dass dieser Umweltminister zeitgleich durch verschärfte Auflagen und Verbote diverse unbescholtene Halter von sogenannten „Gefahrtieren“ dazu zwingen will, ihre Tiere abzugeben oder nicht mehr zur Fortpflanzung zu bringen und dabei unverfroren das Grundrecht auf Eigentum in § 14 GefTierG NRW aushebeln möchte, zeigt diese perfide und in der oben gezeigten politischen Karikatur angeprangerte Doppelmoral. Als würden diese Tierhalter nicht auch an ihren Tieren hängen. Es mag für manche Leute zwar befremdlich wirken, dass Leute wie ich sich lieber mit Schlangen oder Vogelspinnen umgeben und eine höhere Zuneigung zu diesen „Ekeltieren“ entwickeln als zu Kuscheltieren wie Katzen, jedoch ist das schlicht und ergreifend unser gutes Recht im Rahmen unserer freien Persönlichkeitsentfaltung! Doch auch die soll in § 14 GefTierG NRW einfach mal so eingeschränkt werden.

Insgesamt schränkt der Gesetzesentwurf vier Grundrechte in aller Deutlichkeit ein. Ist das eigentlich Sinn und Zweck, weswegen man die Partei Bündnis 90 / Die Grünen gewählt hat? Grundrechtsverletzungen? Interessant!

Beide Entscheidungen dienen einzig und allein der Profilierung und dem Fang von Wählerstimmen, da Großteile der Bevölkerung (ausgelöst durch überzogene Medienpropaganda) keine Tiere wie Schlangen oder Spinnen in der Nachbarschaft haben möchte, ganz egal wie gefährlich diese Tiere nun sind oder ob sie sicher und artgerecht untergebracht sind. Diese Regelungen werden in Nordrhein-Westfalen jedoch die öffentliche Sicherheit und den Tierschutz enorm gefährden. Katzen dürfen weiterhin tötend durch die Lande streifen und Verkehrsunfälle mit Sach- und Personenschäden auslösen, während vermehrt gefährliche „Exoten“ ausgesetzt werden, sobald eine illegal gewordene Haltung aufzufliegen droht.

Die Schreckensherrschaft des zweigesichtigen Umweltministers kann vielleicht nur noch Batman beenden! Na na na na na na na na na na na na na na na na... BATMAN!

1 Kommentar:

  1. Überraschung: Remmel für Katzenabschuss in Ausnahmefällen: http://www.natuerlich-jagd.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1131&Itemid=1

    Manche Einsicht kommt zwar spät, aber immerhin. Warum nicht gleich so und warum nicht bei der Gefahrtierhaltung etwas einsichtiger?

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