Dienstag, 11. März 2014

Polizei tötet Vogelspinne auf Spielplatz


Was soll man dazu als Vogelspinnenliebhaber noch groß sagen? Warum lässt sich nach solchen Meldungen keiner der radikalen „Tierschutzvereine“ dazu herab, eine Aufklärung dieser Tat zu fordern? Die Vogelspinne war unter Umständen sogar ein geschütztes Exemplar. Dann wäre ein Ermittlungsverfahren gegen den Polizisten angebracht. Wie rechtfertigt die Polizei diese Tat, wo doch keine unmittelbare Gefahr von dem Tier ausging (somit kein vernünftiger Grund nach § 1 TierSchG zur Tötung eines Tieres vorlag)? Eine Vogelspinne ist sowohl in ihrer Giftwirkung als auch in Sachen Schnelligkeit nun wirklich nicht mit diversen anderen Gifttieren (z.B. einem tropischen Skolopender) zu vergleichen. Adulte Spinnen sind ohnehin sehr viel träger, als Jungtiere. Das typische Februarwetter wird sie zusätzlich ordentlich gebremst haben.

„Danke“ also an die Filmindustrie, die mit ihren Horrorfilmen das Bild der Killer-Spinne in den Köpfen der Menschen verankert und einen gestandenen Polizisten zu einer so armseligen Tat bewegt und natürlich an die Tierrechtler sowie die Sensationspresse, die solche Vorfälle immer wieder aufbauschen. Der Tod dieses Tieres geht auch wieder mal auf euer Konto.

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