Dienstag, 15. Dezember 2015

Exotenschmuggel im Umfeld von Reptilienbörse aufgedeckt

Laut diversen Medienberichten wurden während Zollfahndungen in Hamm im Umfeld der 60. TERRARISTIKA ca. 130 bedrohte Amphibien und Reptilien (darunter Blattschwanzgeckos, Chamäleons und Dornschwanzagamen) beschlagnahmt: 130 seltene Tiere in Hotelzimmer in Hamm beschlagnahmt

Die Tiere sollten laut WDR-Berichten im Umfeld der weltweit größten Reptilienbörse aus dem Hotel heraus praktisch „unter der Ladentheke“ verkauft werden. Entdeckt wurden sie, weil der Zoll mehrere Hotelzimmer von verschiedenen Händlern kontrollierte. Die beschlagnahmten Tiere stammen von einer ukrainischen Firma, gegen die nun Ermittlungen laufen. Für die Tiere fehlten die erforderlichen Papiere. Da die Ukraine kein EU-Mitgliedsstaat ist, werden nicht nur für importierte Wildfänge aus den jeweiligen Herkunftsländern, sondern auch für Nachzuchten aus diesem Land Einfuhrpapiere benötigt. Fehlen diese, ist das Tier illegal in die EU eingeführt (geschmuggelt) worden, egal ob Wildfang oder „Ukraine-Nachzucht“.
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen