Samstag, 4. Juli 2015

Mutiertes Killerkrokodil im Rhein gesichtet

Das Sommerloch-Krokodil wurde drei Monate nach dem 1. April in der Rheinischen Tagespost (Seriöser Lokal-Qualitätsjournalismus seit 2009) gesichtet: Krokodil-Schock! Baden im Bonner Rhein ist gefährlich! 

Ein mutiertes Killerkrokodil aus der Kanalisation, in der Nähe des Chemieparks. Seine Beute: Badegäste! Immer wieder werden Schwimmer vermisst. Leider kann die Stadt nichts tun, weil im Sommer ein Krokodiljagdverbot herrscht. Daher darf der Kroko-Killer weiter jagen.
 


Wo ist eigentlich Batman, wenn man ihn braucht? Der Autor Kornelius Wrobel verdient doch wirklich einen Preis für den fantastischsten Sci-Fi-Thriller des Jahres! Oder soll mit dieser Story etwa nur verhindert werden, dass Leute im Rhein baden und sich gefährlichen Strömungen aussetzen? Vielleicht auch eine PR-Aktion der städtischen Bäder? Man weiß es nicht... Was man aber schon mit ziemlicher Sicherheit sagen kann: Tierrechtler werden diese Zeitungsente in jedem Fall gegen uns verwenden.

Kommentare:

  1. Entspann Dich - das ist eine Satire-Seite, und der Artikel ist auch wirklich hinreichend klar satirisch. (Ich gebe zu: Das Problem ist, dass ich bei manch Bericht in der ernst gemeinten Presse auch dachte, das sei Satire. Aber hier stimmt's immerhin mal.)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dass das eine Satire ist, ist mir schon klar (wird das nicht aus meinen ironischen Kommentaren dazu deutlich?). Trotzdem finde ich es bedenklich, dass schon wieder "wir" für solche Dinge herhalten müssen. Doch selbst darum geht es nicht. Die Tierhaltungsgegner sind schlau genug abzuwarten, bis sich "keiner" mehr an die satirische Formulierung des Artikels erinnern kann. Umso wichtiger, dass wir solche Sachen im Hinterkopf behalten, um bei Auftauchen der Schlagzeile in irgendeiner Liste mit Vorfällen (mal wieder) die gezielte Manipulation aufzeigen zu können.

      Löschen